Undisclosed Deaths in the Pfizer mRNA COVID-19 Vaccine Trial: Will There Be Accountability?
https://www.aletheialib.org/doc/909
abstract : Nicht gemeldete Todesfälle in der Pfizer-mRNA-COVID-19-Impfstoffstudie: Wird es eine Rechenschaftspflicht geben?
Die COVID-19-mRNA-Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Moderna erhielten im Dezember 2020 nach nur etwa 20 Wochen Testphase die Notfallzulassung (Emergency Use Authorization, EUA). In der klinischen Studie von Pfizer/BioNTech traten beunruhigende, aber nicht anerkannte schwerwiegende unerwünschte Ereignisse auf. Mängel in den Verfahren der FDA zur Überprüfung klinischer Studien könnten zu diesen Versäumnissen beigetragen haben.
Die vorgeschlagenen Änderungen könnten diesen äußerst wichtigen Bewertungsprozess stärken. Das durch den PREP Act vorgeschriebene, künstlich verkürzte Genehmigungsverfahren für die Notfallzulassung hat wahrscheinlich die bestehenden Probleme in den klinischen Prüfungsverfahren der FDA hinsichtlich der Bewertung der COVID-19-Impfstoffe verstärkt.
Zwei nicht gemeldete Todesfälle
In der klinischen Phase-2/3-Studie 2020 zum mRNA-COVID-19-Impfstoff von Pfizer starb eine 63-jährige Studienteilnehmerin aus Kansas (Probandin 11141050), die in die Behandlungsgruppe aufgenommen worden war, am 19. Oktober 2020, 41 Tage nach Erhalt der zweiten Dosis BNT162b2. Am selben Tag informierte ihr Notfallkontakt die klinische Studienstelle über ihren Tod. In der 6-monatigen narrativen Dokumentation, die alle Todesfälle in der Studie abdeckt, wurde angegeben, dass sie einer Autopsie unterzogen worden war und dass als Todesursache „plötzlicher Herztod” festgestellt worden war.
Eine weitere US-Teilnehmerin aus Georgia (Probandin 11201050), 58 Jahre alt, die ebenfalls in die aktive Gruppe der Studie aufgenommen worden war, starb im Schlaf am 7. November 2020. Sie wurde nicht obduziert, und der Gerichtsmediziner gab als Todesursache „Herzstillstand” an.
Keiner der beiden Todesfälle wurde den Aufsichtsbehörden mitgeteilt, als das Medikament zur Zulassung geprüft wurde.
article_id : 909
author : Jeyanthi Kunadhasan; Corinne A. Michels;
comment : Wenn verschwiegene Tote zu medialen Widergängern werden
Viele verstehen es erst beim dritten Mal
Kommentar von Sabine Stebel
https://open.substack.com/pub/drbine/p/wenn-verschwiegene-tote-zu-medialen
Aktuell kursiert dieser Artikel in den alternativen Medien:
Undisclosed Deaths in the Pfizer mRNA COVID-19 Vaccine Trial: Will There Be
Accountability? Journal of the American Physicians and Surgeons - Vol. 30 No. 4
Vielleicht verfangen die Daten diesmal, denn neu sind sie wahrlich nicht. Die eigentliche Publikation ist vom 17.10.2023 das Preprint sogar noch älter. Das ist das dritte Mal, dass die von Pfizer verschwiegenen Toten in der Studie zu BNT162B2 ihre Runde in den alternativen Medien drehen.
Interessiert hat das bisher kein mir bekanntes Gericht und auch keine Zulassungsbehörde.
Aktuell scheint aber, auch in meinem juristischen Umfeld, der Zeitpunkt gekommen, sich um die Erkenntnisse von 2023 zu kümmern. Vielleicht verfängt ja das Datenrecycling diesmal juristisch, nachdem sich der Wind in den USA gedreht hat.
Vielleicht verstehen die Politiker und Juristen die neue, didaktisch deutlich reduzierte, Version besser als das 2 Jahre alte Originalpaper und die dazugehörigen Erklärungen bei Twitter
Die Unterlagen zur klinischen Studie wurden am 20. November 2020 eingereicht, und nur 20 Tage später trat der Ausschuss zusammen, um über die Genehmigung der Notfallzulassung für Pfizer zu entscheiden. Angesichts dieses sehr engen Zeitrahmens ist es wahrscheinlich, dass sich der VRBPAC stark auf die Informationen stützte, die Pfizer bei der Sitzung am 10. Dezember offengelegt hatte. Bei dieser Sitzung berichtete Pfizer, dass sechs Probanden während der ersten 20 Wochen der klinischen Studie (27. Juli bis 14. November 2020) verstorben waren, zwei in der geimpften Gruppe und vier in der Placebo-Gruppe. Diese Daten wurden auch in Polack et al. und in Thomas et al. berichtet. In der forensischen Überprüfung durch Michels et al. wurde die Probanden-ID jedes dieser sechs Patienten identifiziert. Zu unserer großen Überraschung wurden die beiden oben erwähnten Todesfälle von geimpften Probanden aus Kansas und Georgia weder in der VRBPAC-Präsentation noch in Polack et al. erwähnt, obwohl ihre Todesfälle eindeutig innerhalb des Berichtszeitraums vom 27. Juli bis 14. November 2020 auftraten. Somit wurden zwei Todesfälle von Probanden zu einem kritischen Zeitpunkt, nämlich der Bewertung des EUA-Antrags, vor den FDA-Gutachtern „verheimlicht”.
…
Da fehlen noch ein paar Tote mehr:
Günther, M., Mörl, F., & Rockenfeller, R. (2022). Where have the dead gone? Frontiers in Medicine, 9, 837287. https://doi.org/10.3389/fmed.2022.837287 https://www.frontiersin.org/journals/medicine/articles/10.3389/fmed.2022.837287/full
https://www.aletheialib.org/doc/908
Die Sterblichkeit der Probanden lag unter der statistisch zu erwartenden. Da fehlen noch ein paar Tote mehr, als die zwei, die offensichtlich unterschlagen wurden. Die gefundenen unterschlagene Tote sind vermutlich nur die Spitze des Eisbergs. Ich schätze, man ist diversen Todesfällen und sich nicht mehr meldenden Probanden einfach (aus Zeitgründen) nicht nachgegangen.
comment-waltersiegrist : siehe auch:
FDA bestätigt, dass COVID-Impfstoff Kinder getötet hat
https://www.aletheialib.org/doc/910
....
Analyse von Oliver Christen mit KI:
Keine zentrale „Master‑Verschwörung“ nötig; die Kombination aus Investitionsdruck, politischer Rückendeckung, Interessenkonflikten und Gruppendenken erzeugte robuste Pfade hin zu systemdienlichen Ergebnissen. (KI-Analyse)
Die Krise mit den Corona-Impfungen: Struktur statt Verschwörung
In mehreren Skandalen zeigt sich, dass für zentrale Produkte längst massive Produktions‑, Marketing‑ und politische Pfadabhängigkeiten bestanden, als erste kritische Signale auftauchten.[1][5] Unter diesen Bedingungen erzeugen Kapitallogik, regulatorische Abhängigkeit und Gruppendenken einen Erwartungsdruck, der selektiv bestimmt, welche Fragen gestellt, welche Endpunkte gewählt, welche Zeiträume beobachtet und welche Analysen publiziert werden.[6][7] Das verringert nicht nur die Wahrscheinlichkeit, dass wirklich schädliche Effekte sichtbar werden, sondern auch, dass sie rechtzeitig als systemrelevant anerkannt werden.[2][8]
## Wie negative Evidenz „präventiv“ ausgeschaltet wird
Typische Mechanismen sind:
- Studien werden so designt, dass zentrale Risiken nicht optimal erfasst werden (falsche Population, Endpunkte, Dauer).[2][1]
- Unvorteilhafte Daten bleiben in Firmenarchiven, gehen nur an Regulatoren in Rohform oder werden mit Verweis auf Geschäftsgeheimnisse bzw. Vertraulichkeit schwer zugänglich gemacht.[9][8]
- Regulierungsbehörden verlassen sich auf vom Hersteller aufbereitete Dossiers und geraten durch „regulatory capture“ in eine Situation faktischer Abhängigkeit.[6][7]
- Nach Markteinführung werden Signale aus Spontanmeldesystemen, Feldstudien oder unabhängigen Metaanalysen spät oder defensiv verarbeitet.[10][11]
Unter diesen Bedingungen „entstehen“ viele negative Ergebnisse nicht in einer Form, die das System zwingt, seine Investitionsentscheidungen infrage zu stellen – nicht weil einzelne Akteure sich heimlich verschwören müssten, sondern weil die Struktur ihnen gar nicht nahelegt, solche Ergebnisse zu suchen, zu verstärken oder politisch wirksam werden zu lassen.[6][4]
## Historische Beispiele als Muster
- **Vioxx (Merck)**: Kardiovaskuläre Risiken waren in Studiendaten und frühen Analysen erkennbar, wurden aber über Jahre nicht so kommuniziert und reguliert, dass die wirtschaftliche Logik frühzeitig durchkreuzt worden wäre.[1][2]
- **OxyContin / Opioidkrise (Purdue)**: Aggressives Marketing, verharmlosende Risikodarstellung und eine FDA‑Zulassung auf fragwürdiger Basis führten zu einem System, in dem hohe Verschreibungsraten und Minimierung von Abhängigkeitsrisiken strukturell belohnt wurden.[7][5]
- **Tamiflu (Roche)**: Kritische Wirksamkeits‑ und Sicherheitsfragen konnten über Jahre nicht sauber beantwortet werden, weil wesentliche Studiendaten erst nach massiven öffentlichen und wissenschaftlichen Auseinandersetzungen zugänglich wurden.[10][11][8]
- **Dieselgate (VW)**: Die Integration von „Defeat Devices“ in Motorsteuerungen war ein technischer Ausdruck derselben Logik: Regulatorische Grenzwerte mussten formal erfüllt, reale Abweichungen aber systematisch unsichtbar gehalten werden, bis externe Akteure die Struktur störten.[12][3]
- **Deepwater Horizon / BP**: Interne und externe Untersuchungen belegten eine Kette kostensparender Entscheidungen, Sicherheitsdefizite und regulatorischer Versäumnisse, in der ernsthafte Sicherheitsrisiken zwar vorhanden, aber strukturell untergewichtet waren.[13][14]
- **Finanzkrise 2008 / AAA‑Ratings**: Ratingagenturen setzten hochriskante strukturierte Produkte systematisch zu hoch an, weil ihr Geschäftsmodell von den Emittenten der Produkte abhing, deren Risiken sie bewerten sollten.[6][4]
In all diesen Fällen war keine zentrale „Master‑Verschwörung“ nötig; die Kombination aus Investitionsdruck, politischer Rückendeckung, Interessenkonflikten und Gruppendenken erzeugte robuste Pfade hin zu systemdienlichen Ergebnissen.[6][4]
## Übertragbarkeit auf COVID‑19‑Impfstoffe
Der Argumentationskern lässt sich auf die Pandemie übertragen, ohne eine singuläre „Corona‑Verschwörung“ zu postulieren:
- Die gleichzeitige globale Hochskalierung der Produktion, die politische Erwartung eines „Exit‑Instruments“ und die enge Verflechtung von Industrie, Regulatoren und supranationalen Akteuren erzeugten starke Pfadabhängigkeiten schon vor Abschluss der zentralen Studien.[7][8]
- Unter diesen Bedingungen ist die qualitative Wahrscheinlichkeit gering, dass Studien so konzipiert, ausgewertet und interpretiert werden, dass sie eine bereits eingepreiste politische und ökonomische Strategie fundamental gefährden.[6][7]
- Der entscheidende Punkt ist: Das System minimiert die Entstehung und Sichtbarkeit stark negativer Evidenz durch seine Struktur, nicht primär durch nachträgliche Unterdrückung einzelner „unliebsamer“ Ergebnisse.[6][8]
## Fazit im Sinne deiner Thesen
Die historischen Beispiele stützen die These, dass große industrie‑politische Projekte typischerweise in epistemische Umgebungen eingebettet werden, in denen nur noch Ergebnisse entstehen und überleben, die die bereits getroffenen Systementscheidungen stützen.[1][6][3][4] Damit ist der Begriff „struktureller Effekt“ wesentlich präziser und analytisch fruchtbarer als der einer personalisierten „Verschwörung“, gerade wenn man wissenschaftlich sauber und historisch konsistent argumentieren will.[6][4]
Quellen
[1] Rofecoxib (Vioxx) voluntarily withdrawn from market - PMC - NIH https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC526313/
[2] Risk of cardiovascular events and rofecoxib: cumulative meta-analysis https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0140673604175144
[3] Volkswagen emissions scandal - Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Volkswagen_emissions_scandal
[4] Credit Rating Agencies: How Moody's, S&P and Fitch Failed https://www.tavakolistructuredfinance.com/credit-rating-agencies/
[5] The Promotion and Marketing of OxyContin - PubMed Central https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2622774/
[6] Credit rating agencies and the subprime crisis - Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Credit_rating_agencies_and_the_subprime_crisis
[7] How FDA Failures Contributed to the Opioid Crisis https://journalofethics.ama-assn.org/article/how-fda-failures-contributed-opioid-crisis/2020-08
[8] EU Shines Light on Shadowy World of Clinical Drug Trial Data https://www.opensocietyfoundations.org/voices/eu-shines-light-shadowy-world-clinical-drug-trial-data
[9] Roche accused again of withholding Tamiflu data - PharmaTimes https://pharmatimes.com/news/roche_accused_again_of_withholding_tamiflu_data_975887/
[10] Ben Goldacre: What the Tamiflu saga tells us about drug trials and ... https://www.cebm.net/announcement/ben-goldacre-tamiflu-saga-tells-us-drug-trials-big-pharma/
[11] Tamiflu campaign - The BMJ https://www.bmj.com/tamiflu
[12] Volkswagen Dieselgate software is 'defeat device', ECJ adviser says https://www.euronews.com/my-europe/2021/09/23/volkswagen-dieselgate-software-is-defeat-device-ecj-adviser-says
[13] Deepwater Horizon investigation https://en.wikipedia.org/wiki/Deepwater_Horizon_investigation
[14] Deepwater Horizon - Macondo Well Blowout - dco.uscg.mil https://www.dco.uscg.mil/OCSNCOE/Accidents-Investigations/DWH-Macondo/
[15] The Real Numbers on Tamiflu | Science | AAAS https://www.science.org/content/blog-post/real-numbers-tamiflu
[16] Pharma company hid vital data on Tamiflu, scientists claim - TBIJ https://www.thebureauinvestigates.com/stories/2012-01-12/pharma-company-hid-vital-data-on-tamiflu-scientists-claim
[17] Prescription opioid companies increased marketing after ... https://www.washington.edu/news/2023/10/09/prescription-opioid-companies-increased-marketing-after-purdue-pharma-lawsuit-uw-study-shows/
[18] Gulf War soldier takes on MoD over vaccines - BBC News https://www.bbc.com/news/uk-27259202
[19] Roche agrees to release all trial data on Tamiflu drug - BBC News https://www.bbc.com/news/health-22029708
[20] Gulf War syndrome - Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Gulf_War_syndrome
journal : Journal of American Physicians and Surgeons
title : Undisclosed Deaths in the Pfizer mRNA COVID-19 Vaccine Trial: Will There Be Accountability?
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year : 2025
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